Heute zeige ich euch eine weihnachtliche Frisur: Messy Bun mit roter Schleife.
Die Frisur an sich ist sehr einfach, aber die Schleife ist, finde ich, ein extra Hingucker.Montag, 1. Dezember 2014
Donnerstag, 20. November 2014
Oversized Karo-Hemd: 7 ways to wear it
Dieses Karo-Hemd habe ich mir vor etwa zwei Monaten bei Forever21 bestellt und festgestellt, dass es vielseitiger sein kann als ich dachte. Heute will ich euch zeigen, was man damit alles machen kann:
Ich trage: Karo-Hemd - Forever21
1. Look: Mütze - Asos, Hose - H&M, Schuhe - H&M
2. Look: Gürtel - Vintage, Overknee Strümpfe - H&M, Schuhe - Zara
3. Look: PU-Leggings - Forever21, Schuhe - H&M
4. Look: Lederweste - Second Hand, Hose - H&M
5. Look: Hut & Gürtel - Vintage, Jeans - Vero Moda, Schuhe - Mustang
6. Look: Top - H&M, Jeans - Vero Moda, Schuhe - Mustang
7. Look: Top - H&M, Jeans - Vero Moda, Schuhe - Mustang
Samstag, 15. November 2014
Spontan sein!
Diese Fotos sowie dieser Post sind spontan entstanden. Oft plane ich bereits Tage vorher, welche Fotos ich machen möchte, welche Kleidung ich trage und welchen Text ich dazu schreiben möchte. Heute wollte ich einfach mal spontan sein. Geplant war ein Post für morgen abend, zu welchem ich mir bereits vor einer Woche Gedanken gemacht habe. Und heute nachmittag um 4 Uhr hatte ich in einer Lernpause die Idee, spontan noch ein paar Fotos zu schießen. In einem kreativen Anfall sprang ich auf, zog auf die schnelle einen Lidstrich, griff beliebige Teile aus meinem Schrank ohne eine Minute darüber nachzudenken und machte mich auf den Weg.
Ich wusste, dass es um 5 Uhr bereits dunkel wird und ich dann keine Fotos mehr draußen machen kann wegen fehlendem Tageslicht. Daher musste alles schnell gehen und so war es auch. 15 Minuten geschminkt und Haare gemacht, Kamera, Stativ und Fernauslöser zusammengesucht und ins Auto gesprungen. Ich wollte heute eine neue Location ausprobieren und bin froh, diese hier nur wenige Minuten von meinem Zuhause entfernt gefunden zu haben. Kurze Zeit später stellte ich mein Stativ auf, positionierte die Kamera und 10 Minuten später war ich auch schon fertig. Es war jetzt 20 vor 5 und ich hatte die Fotos im Kasten. So schnell ging's ehrlich gesagt noch nie mit fertig machen, Kleider raussuchen und Fotos machen.
Das war jetzt mal ein kleiner Eindruck eines "behind the scenes" von mir. Oft mache ich meine Fotos alleine, aber ab und an mache ich das auch mit meiner besten Freundin zusammen, wo wir gegenseitig voneinander Fotos machen. Das macht natürlich tausend mal mehr Spaß. :)
Notiz für mich: öfter spontan sein! Nicht so viel darüber nachdenken und nicht immer Für und Wider abwägen, weil dann meistens das Wider gewinnt. Man kann sich oft selbst mit spontanen Aktionen überraschen und neues entdecken, was einem Freude bereitet. Ich versuche mir das in nächster Zeit mehr anzueignen.
Donnerstag, 13. November 2014
Liebster Blog Award

Ich wurde von der lieben Beutyrosing für den Liebster Blog Award nominiert.
Vielen Dank! Ich freue mich sehr darüber und mache gerne mit.
Hier sind meine Antworten auf die Fragen, die du mir gestellt hast:
1.Wie viele Stunden pro Woche arbeitest du an/ für deinen Blog?
Momentan stecke ich viel Zeit und Arbeit in meinen Blog. Wenn ich das Fotos machen usw. mitrechne, dann würde ich sagen um die 14 Stunden. Hört sich viel an, aber für dieses neue Hobby nehme ich mir sehr gerne Zeit.
2. Welche Pinsel Marken verwendest du? Teuer oder Günstig?
Ich verwende sowohl No-Name Pinsel als auch Markenpinsel. Am liebsten mag ich die Pinsel von Zoeva.
3. Besitzt du eine Spiegelreflexkamera?
Ja, ich besitze seit 2011 eine Sony Alpha 55. Damit bin ich ganz zufrieden, allerdings reicht mir das 18-55mm Objektiv nicht mehr aus. Ich suche derzeit ein neues 80-200mm Zoom-Objektiv :)
4. Was war dein erstes M.A.C Produkt?
Mein erstes und bisher auch einziges MAC Produkt ist ein dunkelroter Lippenstift namens Diva. Aber ich habe bereits mehrere andere Produkte im Auge, die ich zu Weihnachten haben möchte, u.a. den Pro Longwear Concealer, verschiedene Lidschatten und Blushes.
5. Kaufst du lieber Drogerie oder High End Produkte?
Lieber High End, aber wesentlich öfter Drogerie, weil mir die High End Produkte oft zu teuer sind,wenn sie auch meistens eine bessere Qualität haben ;)
6. Wie oft verwendest du Lidschatten in der Woche?
Neuerdings öfter, ich würde sagen drei bis vier mal pro Woche. Allerdings nur natürliche Farben.
7. Wie oft gehst du ungeschminkt aus dem Haus?
Etwa zwei mal in der Woche. Meistens an Tagen, an denen ich frei habe und dann spontan einkaufen gehen muss oder sonst wohin :)
8. Dein Geheimtipp für gesunde Haare?
Nicht zu oft waschen, shampoonieren nur am Haaransatz, ein Haaröl in die Spitzen geben und so oft es geht eine Pflegekur verwenden. Außerdem Finger weg von exzessivem Blondieren (aber da darf ich eigentlich nichts sagen haha)
9. Warum heißt dein Blog so wie er heißt?
Weil ich für mich die richtige Balance gefunden habe - egal wie oft das Leben versucht, mich herunterzureißen. Ich erinnere mich selbst und andere gerne daran, dass man, wenn man den Mut hat, mit leichten Schritten durch dieses unstete Leben tanzen kann. Der Tanz auf dem Drahtseil symbolisiert für mich einerseits diese Leichtigkeit und Sorglosigkeit, und andererseits die Unberechenbarkeit des Lebens, die es nicht immer so leicht macht. Der Drahtseiltänzer ist der Optimist, der sein Ziel nicht vergisst.
10. Wissen deine Freunde/ Familie/ Bekannte dass du bloggst?
Ja, das weiß so gut wie jeder in meinem näheren Umfeld. Ich wollte von Anfang an kein Geheimnis daraus machen,da ich 100% hinter meinem Blog stehen möchte und das tue ich auch :)
11. Wie viele Paar Schule hast du?
Noch nicht mal so viele für eine Frau: etwa 20 Paar. Aber wie ich mich kenne, wird es nicht lange dabei bleiben :D
Das hier sind meine 11 Fragen:
1. Wie bist du darauf gekommen, einen Blog zu schreiben?
2. Warum schreibst du über die Themen über die du schreibst?
3. Wie oft in der Woche veröffentlichst du einen neuen Post?
4. Hast du schon mal ein Giveaway gemacht?
5. Hast du schon mal bei einem Giveaway gewonnen?
6. Auf welchen anderen sozialen Netzwerken bist du noch angemeldet?
7. Hast du schon mal über einen Blog eine echte Freundschaft geschlossen?
8. Findest du, dass sich Blog und Beruf gut vertragen?
9. Was versprichst du dir von deinem Blog?
10. Wie viele Posts hast du bereits veröffentlicht?
11. Wie viele Aufrufe hat dein Blog?
Ich nominiere:
Fashionrondell
Absolutely Amazed
Bobby J. Marie
Großstadtentdeckerin
Jules Closet
Just Some Thoughts
Mint Macaron
My Magic Forest
Nilooorac
Only Memories
Sophie Originals
Das sind die Spielregeln:
Verlinke die Person, die dich nominiert hat
Beantworte die 11 Fragen, die dir von dem Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden
Nominiere 11 weitere Blogger, die weniger als 200 Follower haben
Stelle 11 Fragen an deine Nominierten
Informiere deine Nominierten über diesen Post
1.Wie viele Stunden pro Woche arbeitest du an/ für deinen Blog?
Momentan stecke ich viel Zeit und Arbeit in meinen Blog. Wenn ich das Fotos machen usw. mitrechne, dann würde ich sagen um die 14 Stunden. Hört sich viel an, aber für dieses neue Hobby nehme ich mir sehr gerne Zeit.
2. Welche Pinsel Marken verwendest du? Teuer oder Günstig?
Ich verwende sowohl No-Name Pinsel als auch Markenpinsel. Am liebsten mag ich die Pinsel von Zoeva.
3. Besitzt du eine Spiegelreflexkamera?
Ja, ich besitze seit 2011 eine Sony Alpha 55. Damit bin ich ganz zufrieden, allerdings reicht mir das 18-55mm Objektiv nicht mehr aus. Ich suche derzeit ein neues 80-200mm Zoom-Objektiv :)
4. Was war dein erstes M.A.C Produkt?
Mein erstes und bisher auch einziges MAC Produkt ist ein dunkelroter Lippenstift namens Diva. Aber ich habe bereits mehrere andere Produkte im Auge, die ich zu Weihnachten haben möchte, u.a. den Pro Longwear Concealer, verschiedene Lidschatten und Blushes.
5. Kaufst du lieber Drogerie oder High End Produkte?
Lieber High End, aber wesentlich öfter Drogerie, weil mir die High End Produkte oft zu teuer sind,wenn sie auch meistens eine bessere Qualität haben ;)
6. Wie oft verwendest du Lidschatten in der Woche?
Neuerdings öfter, ich würde sagen drei bis vier mal pro Woche. Allerdings nur natürliche Farben.
7. Wie oft gehst du ungeschminkt aus dem Haus?
Etwa zwei mal in der Woche. Meistens an Tagen, an denen ich frei habe und dann spontan einkaufen gehen muss oder sonst wohin :)
8. Dein Geheimtipp für gesunde Haare?
Nicht zu oft waschen, shampoonieren nur am Haaransatz, ein Haaröl in die Spitzen geben und so oft es geht eine Pflegekur verwenden. Außerdem Finger weg von exzessivem Blondieren (aber da darf ich eigentlich nichts sagen haha)
9. Warum heißt dein Blog so wie er heißt?
Weil ich für mich die richtige Balance gefunden habe - egal wie oft das Leben versucht, mich herunterzureißen. Ich erinnere mich selbst und andere gerne daran, dass man, wenn man den Mut hat, mit leichten Schritten durch dieses unstete Leben tanzen kann. Der Tanz auf dem Drahtseil symbolisiert für mich einerseits diese Leichtigkeit und Sorglosigkeit, und andererseits die Unberechenbarkeit des Lebens, die es nicht immer so leicht macht. Der Drahtseiltänzer ist der Optimist, der sein Ziel nicht vergisst.
10. Wissen deine Freunde/ Familie/ Bekannte dass du bloggst?
Ja, das weiß so gut wie jeder in meinem näheren Umfeld. Ich wollte von Anfang an kein Geheimnis daraus machen,da ich 100% hinter meinem Blog stehen möchte und das tue ich auch :)
11. Wie viele Paar Schule hast du?
Noch nicht mal so viele für eine Frau: etwa 20 Paar. Aber wie ich mich kenne, wird es nicht lange dabei bleiben :D
Das hier sind meine 11 Fragen:
1. Wie bist du darauf gekommen, einen Blog zu schreiben?
2. Warum schreibst du über die Themen über die du schreibst?
3. Wie oft in der Woche veröffentlichst du einen neuen Post?
4. Hast du schon mal ein Giveaway gemacht?
5. Hast du schon mal bei einem Giveaway gewonnen?
6. Auf welchen anderen sozialen Netzwerken bist du noch angemeldet?
7. Hast du schon mal über einen Blog eine echte Freundschaft geschlossen?
8. Findest du, dass sich Blog und Beruf gut vertragen?
9. Was versprichst du dir von deinem Blog?
10. Wie viele Posts hast du bereits veröffentlicht?
11. Wie viele Aufrufe hat dein Blog?
Ich nominiere:
Fashionrondell
Absolutely Amazed
Bobby J. Marie
Großstadtentdeckerin
Jules Closet
Just Some Thoughts
Mint Macaron
My Magic Forest
Nilooorac
Only Memories
Sophie Originals
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Mittwoch, 5. November 2014
Warum kein Facebook, aber dann einen Blog?
Die Sache ist die: Facebook ist
aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. So vieles läuft über Facebook.
Man kann sich zu vielen Internetseiten über den eigenen Facebook-Account
anmelden, alle Freunde haben Facebook und es gibt wichtige Gruppen, z.B. für
die Uni oder den Job. Zudem kann man eigene Seiten erstellen und dadurch
Werbung für sich selbst machen. Das sind einige Punkte, die eindeutig für
Facebook sprechen.
Ich habe mich allerdings vor
einiger Zeit dagegen entschieden. 10 Monate lebe ich nun bereits ohne das blaue
F. Und ich habe tatsächlich überlebt! Kaum zu glauben, aber wahr: ein Leben
ohne Facebook ist möglich. Ich habe bereits seit über einem Jahr darüber
nachgedacht, mich abzumelden. Einige meiner Freunde und mein Freund haben den
Anfang gemacht. Und plötzlich waren die Leute, die einen Facebook-Account
hatten in unserem Freundeskreis in der Unterzahl. Ich habe viel und lange hin
und her überlegt, ob ich mich abmelden soll, wann ich das tun soll und ob es
die richtige Entscheidung war oder ob ich sogar zurückkehren soll und mir ein
neues Konto einrichten soll oder mein altes reaktivieren.
Das ist der unbewusst Einfluss,
den Facebook ausübt. Eine der schlimmsten Zeiten war eindeutig letztes Jahr im Sommer,
als ich für eine Klausur lernen sollte und den ganzen Tag nichts anderes mehr
gemacht habe als Candy Crush zu spielen. Da habe ich gemerkt, dass das nicht
das Richtige sein kann und dass ich nicht so manipuliert werden möchte.
Ich persönlich hatte viel zu viel
Zeit auf Facebook verbracht und den Großteil dieser Zeit habe ich mich
geärgert. Geärgert über das, was ich dort gelesen habe, über die Leute, mit
denen ich befreundet war und dadurch war ich generell sehr viel genervter in
meinem Alltag. Gibt man bei Google ein: „Facebook macht“, entsprechen meiner
Meinung nach alle erscheinenden Suchbegriffe der Wahrheit. Manche mehr, andere
weniger. Und einem solchen Einfluss wollte ich mich nicht weiterhin
unterwerfen, da ich gemerkt habe, dass es mir mehr Schlechtes als Gutes bringt.
Ich habe bereits mit vielen
Menschen über Facebook geredet. Alle wollten wissen, warum ich mich abgemeldet
habe. Allen habe ich dasselbe gesagt: weil ich nur noch genervt war und mit den
meisten „Freunden“ gar nicht befreundet sein wollte. Weil ich nicht über Google
mit meinem Namen gefunden werden möchte und in meinem späteren Beruf nicht für
andere über Facebook zu finden sein möchte. Das Lustige ist, dass jeder Einzelne
mir zugestimmt hat. Jeder meinte, dass ihn Facebook genauso nervt usw. Aber
abmelden würden sie sich nicht.
Natürlich kann jeder machen, was
er will und Facebook seine Daten und Bilder, Handynummer und Standort
preisgeben.
Das ist jedem selbst überlassen. Ich habe für mich allerdings einen besseren
Weg gefunden. Ich weiß, dass vieles, was sich im Internet abspielt,
„gefährlich“ sein kann usw. Aber mir persönlich war es wichtig, keine
Google-Spuren mit meinem richtigen Namen zu hinterlassen.
Mit meinen Freunden kann ich
problemlos über Whatsapp kommunizieren – ja, auch wenn es da Verbindungen zu
Facebook gibt usw. Aber damit bin ich trotzdem nicht mit meinen persönlichen
Daten auf Google zu finden. Am liebsten rede ich aber mit Freunden persönlich
statt über das Internet. Etwas mit
echten Menschen zu unternehmen wird heutzutage leider immer seltener.
Das Kontroverse ist wohl, dass
ich einen Internetblog schreibe. Das ist mir durchaus bewusst. Hier habe ich
aber nirgendwo meinen Namen, mein Geburtsdatum oder meine Handynummer
angegeben. Auch nicht meinen Wohnort oder Standort oder Ähnliches. Das macht
für mich einen großen Unterschied. Zudem muss ich mir hier nicht täglich 100
sinnlose Posts durchlesen, die andere „Freunde“ posten und ich muss mich nicht
dabei ärgern.
Ich bin nur noch auf Seiten
angemeldet, auf denen man sich nicht mit anderen befreundet, sondern ihnen
folgt. Deswegen Instagram, deswegen Lookbook und deswegen Bloglovin. Hier kann
ich den Personen folgen, die ich wirklich mag und die mich interessieren. Hier
gibt es keine nervigen Posts und Updates über den Gang zur Toilette. Hier sehe
ich den Inhalt, den ich mir selbst ausgesucht habe. Und das ist für mich etwas
angenehmes, was meinen Alltag bereichert.
Zudem finde ich, dass es in
Facebook sehr um Konkurrenz geht. Neid und Eifersucht sind hier ganz große
Schlagwörter. Jeder möchte die meisten Likes unter seinem neuesten Profilbild
haben und wenn die beste Freundin plötzlich mehr Likes bekommen hat, muss man
direkt eifersüchtig sein (zumindest meinen das manche). Es geht in Facebook sehr um soziale Anerkennung. Jeder möchte am schönsten und am
beliebtesten sein und 300 Likes unter seinen Bildern haben. Aber ihr scheint
vergessen zu haben, dass es auf Facebook auch Grenzen gibt! Mehr als 5000 Freunde
könnt ihr nicht adden. Irgendwann ist die Obergrenze also erreicht.
Abgesehen davon weiß ich von
vielen Leuten, dass sie Facebook aus Gründen des Stalkens haben. Jeder wird zum
Stalker und verbringt viel Zeit damit, Informationen über andere
herauszufinden. Man schaut sich begeistert die gephotoshoppten Bilder von
irgendwelchen arroganten Ziegen an, um anschließend mit der Läster-Schwester
darüber herziehen zu können. Na das ist mal eine sinnvolle
Freizeitbeschäftigung. Das spare ich mir lieber.
Ich habe meinen Blog NICHT aus
Gründen der sozialen Anerkennung eingerichtet. Ich habe
diesen Blog gegründet, weil ich das bereits machen wollte seit ich 16 bin, aber
mich vorher nie getraut habe. Ich wusste nie genau worüber ich schreiben sollte
und war immer zu unsicher, weil ich Angst hatte, was andere Leute über mich
denken würden. Ob sie über mich lästern und sich lustig machen würden. Heute
ist mir das egal, deswegen habe ich diesen Schritt nun gewagt. Mit 16 war ich
bereits begeisterte Myspace-Nutzerin, habe mir HTML selbst angeeignet und mit
Freude und Begeisterung ein eigenes Design für meine Seite kreiert. Das war im
Grunde die Vorstufe eines eigenen Blogs. Leider war Myspace aber nach ein paar
Jahren „out“, dank Facebook.
Meinen Blog habe ich deswegen
eingerichtet, weil ich meine Meinungen und Stories mit der Welt teilen möchte.
So etwas würde ich niemals auf Facebook tun. Ich liebe es, mit Bildern
Geschichten zu erzählen und mein Innenleben auszudrücken. Ich bin mir durchaus
bewusst, dass ich mich dadurch angreifbar mache – das WILL ich sogar! Früher
habe ich es um jeden Preis gemieden, mich angreifbar zu machen. Heute will ich niemandem
mehr eine Illusion eines perfekten Mädchens ohne Ecken und Kanten oder
irgendwelche Macken und Schwächen vorspielen. Ich will, dass ihr alle seht,
dass ich nicht perfekt bin, dass ich oft anecke im Leben und viele Macken habe,
die mich in einem weniger guten Licht dastehen lassen. Und warum sollte das
jemand ernsthaft wollen? Weil ich das hier wie gesagt nicht aus Gründen der
Anerkennung mache. Ich bin genau die Person, die ihr auf meinen Fotos seht und
in meinem Kopf tummeln sich genau die Gedanken, die ihr in meinen Texten lest.
Das bin 100% ich – in meiner gesamten Unvollkommenheit, ohne irgendjemandem
etwas vorzuspielen. Alle Fehler und Macken und eigenartige Gedanken, die ich
habe, gehören zu mir. Ich bin froh damit, weil mich das ausmacht und von
irgendwelchen seelenlosen „perfekten Puppen“ unterscheidet, die im Internet nur
das Beste von sich preisgeben, nur ihre Schokoladenseite zeigen und jeden Tag
neuen Syber-Müll produzieren – nur um etwas gesagt zu haben.
Mein Blog soll zum Nachdenken
anregen. Er hinterfragt Dinge, die viele einfach hinnehmen, ohne sie kritisch
zu betrachten. Ich möchte euch Freude machen an dem, was mir Freude macht und
euch etwas zeigen, was ihr zuvor vielleicht noch nicht entdeckt habt. Ich
möchte euch die schönen Seiten des Lebens zeigen, auch wenn es ab und an „nur“
um Mode oder Make-Up geht. Aber das sind Dinge, die mir auch Spaß machen und
durch die ich mein Innerstes nach außen hin tragen kann. Diese Dinge lenken
mich auch mal vom ganzen Ernst des Lebens ab.
Dieser Post soll euch zeigen,
dass es sich ohne Facebook tatsächlich besser lebt. Ich war selbst jahrelanger
aktiver Nutzer und nach meiner Abmeldung hat mein Selbstbewusstsein einen
unerwarteten Anstieg erlebt. Ich habe nicht mehr das Gefühl, mich beweisen zu
müssen vor anderen und aufpassen zu müssen, was ich sage. Nicht jeder, den ich kenne,
wird es automatisch lesen, sondern nur
die Menschen, die es sich selbst ausgesucht haben und bei denen gehe ich davon
aus, dass sie es gerne lesen. Für mich ist es sehr befreiend ohne Facebook zu
leben – vielleicht kann der ein oder andere das bestätigen.
Freitag, 31. Oktober 2014
Halloween Make-Up Tutorial
Happy Halloween euch allen! Zur Feier des Tages habe ich ein Make-Up Tutorial für euch.

Da ich bereits motiviert für heute Abend war, habe ich dieses Make-Up schon vor ein paar Tagen ausprobiert. Das Ergebnis sind die Bilder oben. Heute möchte ich euch Schritt für Schritt zeigen wie es funktioniert. Die folgenden Fotos sind von heute - das Make-Up ist demnach nicht identisch mit dem ersten Versuch.
Alles, was ihr braucht, ist einen hellen Concealer - oder falls ihr weiße Karnevalsschminke habt, umso besser, Puder, Lidschatten in rot, lila/blau und schwarz, Kajal, Eyeliner, falsche Wimpern, einen Augenbrauenstift und roten Lippenstift. Falls ihr dem Ganzen noch einen extra Hauch Drama aufsetzen wollt, dann könnt ihr auch noch Glitzer benutzen. Außerdem benötigt ihr entsprechende Pinsel: Der wichtigste ist ein Blende-Pinsel für den Lidschatten, da Verblenden bei diesem Make-Up das A und O ist.
Das hier sind die Produkte, die ich benutze:
Die Zahlen sind in der richtigen Reihenfolge geordnet, in der die Produkte aufgetragen werden bzw. welche Pinsel dafür benutze werden.
1.) Soap & Glory - 6-in-1 Multiactive Moisturize Lotion/ For Daily Youth (jede andere Hautcreme ist genauso gut!)
2.)Benefit - Boing Concealer in 01
3.) Essence - Modifying Compact Powder in natural beige 01; aufgetragen mit einem Puderpinsel von Makeover Essentials
4.) Rouge (Lidschatten, aus einer No Name Lidschatten Palette - hier erhältlich); aufgetragen mit dem Zoeva Silk Finish 102
5.) Lidschatten in rot, lila, schwarz und weiß (Palette hier erhältlich); verblendet mit dem Makeover Essentials Lidschattenpinsel
6.) Manhattan - Gel Eyeliner in schwarz; aufgetragen mi dem Alverde Eyeliner Pinsel
7.) P2 - Gold & Glow Glitzerpalette - rot & schwarz
8.) Essence - Kajal Pencil in black 01
9.) Essence - I Love Extreme Volume Mascara
10.) P2 - Volume False Lashes
11.) Catrice - Eyebrow Stylist in Date with Ash-Ton 020
12.) Isadora - Eyebrow Styler in Transpired 50
13.) Rimmel - Kate Moss Lipstick in Rouge à Lèvres 107; aufgetragen mit dem Beauty for you Lipliner
14.) Astor - Quick'N Go! in 17
15.) Fledermausohrringe/ beliebigen Schmuck
Hier ist noch einmal alles für euch in Bildern festgehalten:
(Leider hatte ich hier kein Tageslicht zur Verfügung, daher entschuldigt die Farben)
Zuerst cremt ihr euer Gesicht mit einer Gesichtscreme ein, anschließend tragt ihr einen hellen Concealer auf dem gesamten Gesicht auf. Danach fixiert ihr diesen mit Puder. Anschließend konturiert ihr das Gesicht mit einem braunen Lidschatten oder Bronzer/Konturpuder. Danach konturiert ihr noch einmal mit einer Mischung aus lila, rot und schwarz, um das Ganze zu intensivieren. Damit keine harten Kanten entstehen, wird die Konturierung mit einem Rouge- oder Gesichtspinsel verblendet. Anschließend tragt ihr roten und lila-farbenen Lidschatten großzügig auf dem gesamten Lid auf und verblendet diesen mit einem Blendepinsel. Danach tragt ihr Eyeliner und Kajal auf und verblendet diesen ebenfalls. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann Glitzer auftragen. Nun kommt der schwierige Part: falsche Wimpern ankleben. Danach malt ihr eure Augenbrauen nach, tragt roten Lippenstift auf und verblendet den Rand der Lippen mit schwarzem Lidschatten auf einem Wattestäbchen, um einen Farbverlauf zu erzeugen. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch mit dem Augenbrauenstift einen Schönheitsfleck aufmalen. Fertig ist der Look! Es spielt keine Rolle, ob ihr dieselben Produkte wie ich benutzt, alle anderen Produkte sind genauso gut geeignet.
So sieht das Make-Up von heute aus:
Ich mache heute mit Freunden eine Nachtwanderung mit Fackeln durch den Wald und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Ich bin bereits voller Vorfreude!
Was habt ihr heute Abend für Pläne und wie habt ihr euch verkleidet?
Es würde mich sehr interessieren :)
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Niemand ist perfekt!
Ich würde nicht mal im Traum
daran denken, mich selbst als „perfekt“ zu bezeichnen. Ich habe so viele
Macken, durch die ich weit von diesem Begriff entfernt bin. Meiner Meinung nach
ist perfekt ein irreales Wort, das in keinerlei Ausprägung existiert. Was ist
perfekt? Wer ist perfekt? Das einzige, was perfekt ist, ist das Wort selbst.
Nichts und niemand ist perfekt und das sollte man sich so früh wie möglich
klarmachen und eingestehen. Aber wenn das angeblich so viele Menschen wissen,
warum gibt es dann so viele Perfektionisten auf dieser Welt?
Ich war selbst mal so eine
und ich bin froh, dass ich es nicht mehr bin. Es hat mir nichts als Kummer
gebracht. Als Perfektionist hat man ständig das Gefühl, nicht gut genug zu
sein. Man muss immer besser sein, denn man hat dieses unrealistische Bild von
Perfektion im Kopf, das man niemals erreichen kann, weil es nicht in der
Realität umsetzbar ist. Egal was man macht, es wird nie reichen. Perfektionismus
ist Gift für das Selbstbewusstsein. Dadurch, dass man sich unbewusst selbst
immer kleiner macht, als man eigentlich ist, schrumpft der Glaube an sich
selbst auf dieselbe Größe. Man kann auch keine Komplimente mehr angemessen
auffassen. Man denkt immer: „ja klar“ oder „die wollen doch nur nett sein!“ und
kann sich gar nicht mehr über nette Worte von anderen Menschen freuen.
Dieser Grundgedanke des
Perfektionismus hat sicherlich irgendwo seinen Ursprung. Ich will hier jetzt
kein Pseudo-Psychologen-Gelaber anfangen, aber ich denke bei mir hatte das viel
mit der Pubertät und den nicht immer so netten Kindern in der Schule zu tun.
Viele von uns haben das zu Schulzeiten erlebt, von anderen „geärgert" zu werden (harmlos gesagt).
Nur wenige Glückspilze kommen drum herum. Ich war immer das Mädchen, das zu
dünn war und in ihrem Körper
Aber ich denke das ist kein
Wunder. Wenn man in der Zeit seines Lebens, die wohl die größte Ungewissheit und
Unsicherheit mit sich bringt, von Gleichaltrigen eingetrichtert bekommt, dass
irgendetwas nicht stimme mit einem. Dass man auf irgendeine Weise nicht gut genug sei. Natürlich glaubt
man das. Und man schaut sich die anderen an und wünscht sich, so zu sein wie
sie. Man wünscht sich einen anderen Körper, ein anderes Aussehen, ein anderes
Leben. Man wünscht sich, perfekt zu sein. Dass man diese Wünsche niemals
erfüllen kann, weiß man in dem Alter noch nicht. Aber man wird es früh genug zu
spüren bekommen.
Ich habe mich früher für
mich selbst geschämt und das hat Spuren hinterlassen. Kinder können grausam
sein und heute wüsste wohl keiner von denjenigen mehr, was sie tatsächlich
damit angerichtet haben. Aber bei mir blieb es hängen und hat mich noch Jahre
danach daran erinnert. Ich wurde zur Perfektionistin. Mein Grundgedanke war,
besser sein zu wollen als diejenigen, die sich damals über mich lustig gemacht
haben, um mich dann über sie lustig machen zu können. Eigentlich genauso dumm,
weil ich mich dadurch unweigerlich auf deren Niveau heruntergelassen habe. Aber ich
wollte es trotzdem. Ich wollte Vergeltung. Nur das war leider der falsche Weg.
Denjenigen etwas beweisen zu wollen, die einen mal gemobbt haben, ist dumm.
Hätte ich damals so gedacht wie
jetzt, dann hätte ich drüber gestanden und mich kaputt gelacht. Denn wer sind
diese Menschen? Zu meinen besten Freunden haben sie nie gehört. Also waren sie mir
nicht wichtig. Warum also sollte deren Meinung dann mein Leben beeinflussen? Es
gibt keinen Grund. Der beste Tipp: darüber hinwegkommen, sich nichts darauf
einbilden. Und am besten noch drüber lachen. Manche können das früher, andere
erst später. Ich war schon immer ein Mensch, der sich alles sehr zu Herzen genommen hat, deswegen habe ich das erst spät gelernt. Aber bekanntlich ist ja spät
besser als nie!
Wenn man für andere Leute
perfekt sein will, statt für sich selbst, dann kann das ohnehin nicht der richtige
Weg sein. Man sollte Entscheidungen über sein Aussehen und seine Persönlichkeit
immer für sich selbst treffen und nie für andere. Schon gar nicht, wenn es
Menschen sind, auf die man gut verzichten kann. Ein Perfektionist wird meiner
Meinung nach nur durch die Gesellschaft geboren. Er würde nicht von allein und
ohne Einfluss anderer darauf kommen, perfekt
sein zu wollen. Ein Perfektionist wird niemals zufrieden sein mit sich, und
er wird im schlimmsten Fall auch niemals mit anderen Menschen zufrieden sein. Er
kann sich selbst (und andere) nicht so akzeptieren wie sie sind. Er wird immer
etwas auszusetzen haben. Und wer mag schon Menschen, die sich am laufenden Band
nur am beschweren und am rumnörgeln sind? Ich jedenfalls nicht.
Ich finde, dass die
Gesellschaft Schuld daran ist und die Lage wird sich in Zukunft weiter
verschärfen. Das Streben nach sozialer Anerkennung hat auf Facebook Fuß
gefasst. Die Anzahl der Likes unter dem neusten Profilbild entscheidet darüber,
wie hübsch oder beliebt jemand ist und die Jugendlichen von heute messen anhand
dessen ihr Selbstwertgefühl. Ist das nicht traurig? Ich finde schon. Ich warte
nur auf den Tag, an dem der Dislike-Button eingeführt wird und das Mobbing erst
so richtig losgeht. Ich bin wahnsinnig froh, nicht mehr Teil dieses Wahnsinns
zu sein. Durch Photoshop wird das Ganze noch zusätzlich schlimmer finde ich. Jedes
zweite Bild auf Facebook ist bearbeitet und jeder kennt einen, der einen kennt,
der einem Photoshop kostenlos besorgen kann. Und so nimmt das Drama seinen
Lauf. Alles wird bearbeitet und in den schlimmsten Fällen so, dass man die
Person auf der Straße nicht wieder erkennen würde. Versteht mich nicht falsch, ich nutze selbst Photoshop, aber ich bin ein Feind exzessiver Bildbearbeitung, die die Grenzen des in der Realität Möglichen überschreitet! Da kenne ich auch einige
Kandidatinnen: Nase kleiner machen, Gesicht schmaler machen, den ganzen Körper
dünner machen usw. Wenn man selbst jahrelange Erfahrung mit Photoshop hat,
entwickelt man irgendwann einen Blick dafür, was „echt“ ist und was nicht. Und
für die anderen unter uns, die kein Photoshop haben oder sich nicht gut damit
auskennen und vielleicht nicht direkt sehen, dass Fotos bearbeitet sind, ist
das sicherlich nicht angenehm. Plötzlich ist jeder so hübsch und so dünn und so
„perfekt“ und dabei ist nichts davon echt. Alles nur Show.
Aber wozu die ganze Show? Meine Theorie: Je „perfekter“ das Profilbild, desto mehr
Likes, desto mehr soziale Anerkennung, desto mehr Bestätigung. Soziale
Anerkennung ist eine sehr ansteckende Krankheit des 21. Jahrhunderts. Hat es
dich einmal erwischt, so ist an Heilung fast nicht mehr zu denken. Das einzige
Gegenmittel ist wohl, sich damit auseinander zu setzen, das ganze aus einer anderen
Perspektive zu betrachten und sich zu fragen, was man davon hat, anderen eine
Scheinrealität vorzugaukeln, die nur auf Facebook besteht. Mein Tipp: Meldet
euch ab! Zu diesem Thema werde ich aber noch einen extra Post verfassen. Viele
werden an dieser Stelle denken, dass es paradox ist, dass ich auf einem eigenen
Internetblog einen Post gegen soziale Anerkennung im Internet verfasse. Wenn
ihr mehr darüber erfahren wollt, dann verfolgt meinen Blog weiterhin. Es wird demnächst auch darüber noch ein ausführlicher Post erscheinen.
Mein Schlusswort: Hört auf,
nach Perfektionismus zu streben! Versucht die beste echte Version eurer Selbst
zu sein und niemand anderes. Nur wer sich selbst so akzeptiert wie er ist, kann
mit sich zufrieden und glücklich sein.
Ich trage: Hut - H&M, Kleid + Gürtel - Forever21, Strumpfhose - H&M, Schuhe - Zara.
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