Dienstag, 23. September 2014

Hurra, Hurra, der Herbst ist da!

Zumindest laut Kalender. Draußen sieht man vom Herbst noch nicht so viel. Es ist noch warm, alles ist grün und von rotem Herbstlaub noch keine Spur. Obwohl ich den Sommer liebe, freue ich mich Anfang September jedes Mal auf den Herbst und darauf, dass es kühler wird. Von der Hitze habe ich dann erst mal genug, jetzt muss was Neues her.
Auch die Mode ändert sich dramatisch. Noch sah man überall knallige und pastellige Crop Tops und Jeansshorts… und schon sind da die dunkleren Farben, die interessanten Texturen, die Lederdetails und nicht zu vergessen: die Schlapphüte. Meine neuen Lieblingsfarben bordeaux und burgunderrot kommen jetzt voll zum Einsatz. Und natürlich schwarz. Schwarz bitte immer und überall.

„Black is such a happy color. “ 
“I’ll stop wearing black when they invent a darker color.” 
…um die Addams Family zu zitieren. Vor kurzem habe ich das Musical noch gesehen – genau mein Stil: schwarzer Humor, viel Ironie und keine Spur von 0815. Sehr empfehlenswert!
Aber der Herbst ist für mich nicht nur düster. Ich mag die warmen Farben, das Gefühl der Gemütlichkeit, die melancholische Stimmung, die frische kühle Luft und dass ich mich im Herbst unendlich wohl fühle. Die Zeit der Kerzen und Wolldecken beginnt. Es ist nicht so, dass ich den Winter mag. Aber der Herbst ist die perfekte Mischung zwischen T-Shirt und Mantel, warm und kalt, hell und dunkel. Eine Zwischenphase, in der es kühl genug ist, um angenehm einschlafen zu können und warm genug, um Röcke und Kleider tragen zu können. 
Für mich hat die rot-gelbe Jahreszeit auch einen persönlichen emotionalen Stellenwert. Für die Dichter und Denker dieser Welt ist der Herbst die Zeit der Dekadenz. Im Herbst gingen schon so manche Beziehungen in die Brüche aber dadurch entstand immer Platz für Neues und Besseres. Daher ist diese Zeit des Jahres für mich die Zeit der neuen Erfahrungen, der Hoffnung, der Liebe und des Abwerfens von altem Ballast. 
Zudem sind im Herbst die Geburtstage von einigen meiner besten Freunde und das heißt für mich: Geschenke machen. Ich liebe es, meinen Liebsten etwas zu schenken. Ich freue mich immer wie ein kleines Kind darauf, meinem Freund sein Geburtstagsgeschenk zu überreichen und seine strahlenden Augen zu sehen, wenn er es auspackt. Wir sind beide keine Freunde von materiellen, teuren Designergeschenken. Deswegen gibt es immer etwas selbstgemachtes, mit viel Liebe und Arbeit und emotionaler Bedeutung. Und das sind doch immer noch die schönsten Geschenke. Kaufen kann ich mir schließlich selbst, was ich haben will.
Und dann ist da natürlich noch Halloween. Jaja, den Amis alles nachmachen. Ist mir eigentlich recht egal, wo dieser Brauch herkommt. Ich bin jedenfalls ein großer Fan von Halloween, weil Verkleiden genau mein Ding ist und in Verbindung mit diesem gruseligen Grundgedanken macht das die perfekte Mischung. Ob Hexen, Vampire, Zombies oder andere finstere Gestalten – alle sind mir herzlich willkommen.
Der Herbst steckt voller aufregender Ereignisse: Geburtstage, Halloween, Oktoberfest, Viezfest… und die Liste geht weiter. Ich freue mich auf alles, was ansteht und werde so viel mitnehmen, wie ich kann. Und ganz wichtig: im Bett mit dem Kätzchen kuscheln.


Ich trage: XXL-Schal – Zara, Wildlederjacke – Review, Bluse – H&M, Jeans – H&M, Schuhe – H&M, Ringe – H&M, Ohrringe - Forever21

Donnerstag, 18. September 2014

Die wilden Zwanziger!?

Dreiundzwanzig Jahre bin ich schon auf dieser Welt. Ich bin ein 90's Kid, aufgewachsen in den schrägen Trends der 90er: Schlaghosen, Spaghettiträgertops und riesige breite Schuhe… Wer kann mit mir fühlen? Heute fragt man sich, warum die Eltern einen so haben rumlaufen lassen.
Heute, 2014, werden die ersten Freunde aus meiner Generation selbst schon Eltern. Und ich bin immer wieder geschockt. Geschockt, weil ich selbst mit Anfang 20 nicht in der Lage dazu wäre und die Menschen, die das sind, dafür bewundere.  
Doch wo sind bei all dem eigentlich die „wilden“ 20er geblieben?

Zwischen Babys, Beziehungen und Uni fühlt man sich plötzlich steinalt. Verantwortung ist wohl das Stichwort… Verantwortung... Da muss man erst mal tief Luft holen. Ein furchteinflößender Begriff. Plötzlich wohnt man nicht mehr zuhause, muss mehr oder minder selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen, einkaufen gehen und einen Haushalt schmeißen. Das hätte ich mir als Kind leichter vorgestellt. Aber sehen wir das Ganze mal positiv: Da ist die Unabhängigkeit, die Freiheit, die Selbstverwirklichung, die Zukunftsaussicht und nicht zu vergessen: die große Liebe. Das sind Dinge, nach denen man sich als Kind gesehnt hat und für die es sich meiner Meinung nach lohnt, ein „Erwachsener“ zu sein. 
Wenn ich zurückblicke, will ich diese Zeit niemals missen. Ich bin dankbar für alle Erinnerungen und Erfahrungen. Aber heute fühle ich mich nicht mehr so planlos und verloren in dieser Welt. Ich glaube das könnte ich am besten erklären mit einem Zitat von Carrie Bradshaw:
„Maybe some women aren’t meant to be tamed. Maybe they just need to run free until they find someone just as wild to run with them.“
Ich muss meinen Weg heute nicht mehr alleine gehen und das ist einer der Gründe, warum ich nicht mehr mit meinem Teenager-Ich tauschen wollen würde. Heute haben viele von uns die Sicherheit, einen Studien- oder Arbeitsplatz zu haben, eine eigene Wohnung, und einen Plan. Und mit viel Glück einen lieben Menschen an ihrer Seite.
Meine kindliche Seite und meine wilde Seite sind genauso Teile von mir wie meine vernünftige Seite. Alle Seiten kommen immer wieder zum Vorschein und werden mich hoffentlich noch mein ganzes Leben lang begleiten. Die wilde Zeit beschränkt sich nicht auf die 20er oder die Teenagerjahre oder die Kindheit. Nur die Art, wie man sie auslebt, ändert sich in allen Phasen des Lebens. 
Ich trage: Karohemd - Primark, Shirt - Review,  Hose - H&M, Schuhe - H&M, Bralette - Review, Kette - H&M, Lippenstift - MAC Diva

Mittwoch, 17. September 2014

Inspiration: British Chic

Vielleicht kennt ihr ja die wunderbare Zoella? Wenn nicht, kann ich sehr empfehlen, mal auf ihrem Youtube Kanal vobei zu schauen. Ich schaue mir ihre Videos nun schon 'ne Weile an und ich liebe sie!
Zu diesem Outfit hat sie mich inspiriert:

Man kann es nur lieben oder hassen. Ein kariertes mädchenhaftes Kleid mit Bubikragen, das an britische Schuluniformen erinnert. Ich habe mich verliebt. Es ist für mich etwas ganz anderes im Vergleich zu dem, was ich sonst so trage. Aber ein bisschen Abwechslung muss manchmal sein.

Zu diesem Lippenstift hat mich Zoe übrigens auch inspiriert. Das ist das erste Rot, das ich mich traue zu tragen. Die Farbe ist einfach perfekt. Nicht zu knallig, nicht zu auffallend, nicht zu aufdringlich. Es ist ein beeriger Rotton, der etwas dunkler ist und ein mattes Finish hinterlässt.

Dieses Outfit verkörpert die Herbst- und Winterzeit für mich. Ich will es auf jeden Fall über die Weihnachtstage tragen und wenn ich mich traue auch mal nach den Semesterferien ab und an zur Uni.

Ich trage: Kleid - forever21, High Heels - H&M, Strumpfhose - H&M, Lippenstift - Rimmel Kate Moss 107